Mittwoch, 9. Oktober 2013
We feed the World


Nachdem ich mir diesen Film gerade angesehen habe, und mein Blog sich ja zum großen Teil mit solchen Themen beschäftigen soll, eine kurze Vorstellung:

"Tag für Tag wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar, vor allem in Lateinamerika, werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden."

Das und noch vieles mehr wird in diesem Film behandelt. Manchmal denke ich sie sind zu harmlos und zeigen selbst im Film noch zu wenig, aber die Schlussszenen zeigen dann einen lebensnahen Beitrag aus der Hühnerzucht... nichts für schwache nerven.

Ich bin immer wieder erstaunt wie abstrakt und pervers unsere Welt ist und wozu wir Menschen in der Lage sind... mit Lebewesen, von der Pflanze über Tiere bis zum Mensch gehen wir so unbedacht und schrecklich um wie es nur Monster können sollten. Und das mit einer unheimlichen Gleichgültigkeit und Scheuklappen vor den Augen...

Wie denkt ihr über solche Themen?
Was geht euch dazu durch den Kopf?
Wie empfindet ihr dazu?

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Mittwoch, 30. Januar 2013
Studiengebühren in Bayern
Studiengebühren

Heute ist es so weit, der letzte Tag zum Eintragen für das Volksbegehren ist gekommen. Bald werden wir wissen ob es in Bayern weiterhin Studiengebühren geben wird oder ob es den anderen Bundesländern folgt.
Ich war heute im Würzburger Rathaus um mich einzutragen und habe gestaunt und mich gefreut wie viele Menschen das selbe machen.
Ein leicht berauschendes Gefühl so viele Mitstreiter zu haben wenn man sich wenigstens minimal für etwas einsetzt, so was großes ist eine Unterschrift ja nicht.
Und das allein in Würzburg, in München scheinen die Leute bis zum Marienhof!
Ich bin begeistert von dem großem Interesse. Ob jung oder alt, alle möglichen setzen sich ein :)

Meinen Respekt

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Mittwoch, 5. Dezember 2012
DB- Wie Feuer und Eis

Ich schätze fast jeder von uns ist schon mal mit der Deutschen Bahn gefahren und kennt ihren Ruf.
Als Halbzeitpendlerin fahre ich häufig Zug und bin meist noch relativ zufrieden.

Feuer:
Mein letzter Samstag. Zugfahrt von Würzburg über Hannover und dann weiter nach Berlin. Man würde denken 50 Minuten umsteigezeit waren gut gewählt um den Anschluss zu bekommen. Im laufe der Fahrt hatte unser Ice seine ersten 20 Minuten Verspätung, da warum auch immer, jeglicher Zug vorrang hatte und wir gewartet haben, dass uns dieser passiert oder das Gleis frei macht. Dann eine Güterzugentgleisung vor uns (bestimmt zwecks des plötzlichen Wintereinbruchs, der kommischerweise jedes Jahr wieder ist).
Alles noch ganz human und einkalkulierbar. Die Temperatur im Abteil sinkt zwar langsam auf die 10°C aber auch noch in Ordnung. Die Kontrolleurin meint sie kann die Temparatur hochstellen.
Leider kamen zwischenzeitlich keinerlei durchsagen, wie lange wir noch brauchen würden, noch ob irgendwelche Züge warten würden.
Also wieder die Kontrolleurin angesprochen, welche meinte sie frägt beim Schaffner nach ob der Ice nach Berlin warten kann (sollten zwecks gewählter Verbindung ja eh 50 Minuten umsteigezeit sein).

Die gute Frau war seitdem nimmer gesehen in unserem Abteil des Zuges und die Temperatur stieg erstaunlicher Weise auch nicht...
Kurz vor Hannover fuhr dann mein Ice an unserem vorbei, ohne mich nach Berlin.

Da mein Ticket an die Zugverbindung gebunden war musste ich einen Servicepoint der DB suchen (man könnte ja denken so etwas wäre ausgeschildert). Wer schon einmal in Hannover am Hauptbahnhof war, weiß dieser ist sehr groß.

Endlich gefunden und in einer der drei sehr langen Reihen eingeordnet. Nerven sind eh keine mehr vorhanden. Nach einer gefühlten Ewigkeit steht man nun endlich direkt vor dem Servicepoint. Was macht die DB-Mitarbeiterin? Genau. Sie steht auf, zieht sich ihre Jacke an und meint man solle sich, und all die anderen hinter einen, doch an eine der anderen Schlangen anstellen... (genau wegen solchen Aktionen brauchen sie Scheiben zwischen sich und Fahrgästen)

Naja an einem anderen Schalter bekam ich dann irgendnwann doch noch meinen Stempel und irgendwann war ich dann auch in Berlin

Eis:
Zugfahrt am Montag von München nach Würzburg mit der Regionalbahn.
Der Zugführer war erstaunlich freundlich und gut gelaunt. Er begrüßte die Fahrgäste mit liebevollen durchsagen, ließ sich nette Kommentare zu den jeweiligen Ortschaften einfallen usw. Kurz vor Nürnberg ertönte auf einmal laute Musik in allen Waggons (und wohl jeder drehte sich, um zu sehen wer da seinen Handyklingelton so laut hat). Der Schaffner macht seine letzte Durchsage "Dies war unserer wunderschönes Wecklied. In kürze erreichen wir Nürnberg HBF, ich wünsche Ihnen noch einen wunderschönen Tag." :)
Übrigens keine Verspäteung

Fazit: Nichts ist unmöglich

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Dienstag, 27. November 2012
Flüsterpost


Mittagskreis Im Kindergarten. Alle Kinder sitzen mit mir in einem Kreis zusammen. Nun hatte ein Mädchen die Idee, dass wir ja Flüsterpost spielen könnten. Trotz flüstern, wie man das ja kennt, hörte man den Startsatz "Schmetterling du kleines Ding". Vier Kinder weiter wurde er dem Jungen ins Ohr geflüstert der neben mit saß. (immer noch gut verständlich für geschulte Ohren ;) ) Nun sah mich dieser an, überlegte augenscheinlich kurz, beugte sich zu meinem Ohr und flüsterte dann: "Ich hab dich lieb." Das goldigste Erlebnis meines letzten Tages <3 Scheinbar sollte ich diesem Jungen aber noch den Ablauf und Sinn des Spieles erklären ^^


Ps: Der Endsatz war "Haus du kleine Maus"

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